Schützenfest 2026

Schützenfest in Freißenbüttel: Ein Wochenende voller Spannung, Tradition und einem ganz besonderen Königspaar

Freißenbüttel hat ein neues Königshaus – und das diesjährige Schützenfest des Schieß‑Sport‑Clubs Freißenbüttel wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Zwei Tage lang wurde am Dorfgemeinschaftshaus gefeiert, geschossen, gelacht und gemeinsam Tradition gelebt. Und am Ende stand ein Ergebnis, das schöner kaum hätte ausfallen können: Frank und Tanja Schuhmacher, erst seit einem Jahr verheiratet, regieren nun als Hauptkönig und Hauptkönigin den Verein.

Ein spannender Wettkampf mit vielen Emotionen

Schon am Sonnabendnachmittag zeichnete sich ab, dass es ein besonders intensiver Wettbewerb werden würde. Die Schützinnen legten früh ein beeindruckendes Tempo vor und zeigten eine Präzision, die im Festzelt für staunende Gesichter sorgte. Während bei ihnen nur noch die beiden Flügel und der Rumpf des 14‑teiligen Königsvogels übrig waren, mussten die Herren noch einige Teile abtragen.

Auf einem Monitor im Festzelt konnten alle Gäste das Geschehen live verfolgen. Immer wieder hallten Rufe wie „Der wackelt!“ oder „Jetzt aber!“ durch das Zelt. Die Stimmung war ausgelassen, aber hochkonzentriert – jeder Schuss konnte die Entscheidung bringen.

Das neue Königspaar: Frank und Tanja Schuhmacher

Um 17.47 Uhr war es dann so weit: Ein lauter Jubel ging durchs Zelt, als Frank Schuhmacher den entscheidenden Treffer landete und damit neuer Hauptkönig wurde. Nur wenige Minuten später folgte seine Ehefrau Tanja Schuhmacher, die um 17.55 Uhr den Rumpf des Königsvogels traf und sich damit die Würde der Hauptkönigin sicherte.

Dass beide – nur ein Jahr nach ihrer Hochzeit – nun auch gemeinsam das Königspaar des SSC Freißenbüttel bilden, sorgte für viele herzliche Glückwünsche und einen besonders emotionalen Moment im Festzelt.

Die Vizekönige: Treffsicher und verdient

Auch die Vizewürden wurden mit Spannung erwartet.

  • Christian Kock sicherte sich bereits um 17.06 Uhr den goldenen Flügel und wurde damit neuer Vizekönig.
  • Leya‑Julie Kock traf nur zwei Minuten zuvor bei den Damen und wurde Vizekönigin.

Die Proklamation übernahm die zweite Vorsitzende Aileen Kock, unterstützt von Michael Wendler. Wie es im Verein Tradition ist, erhielten die neuen Majestäten auch ihre Beinamen:

  • „Tanja, die Braut“
  • „Frank, der Bräutigam“
  • „Leya, die Superschützin“
  • „Christian vom schnellen Internet“

Diese humorvollen Titel sorgten für viele Lacher und rundeten die feierliche Zeremonie ab.

Handarbeit und Tradition: Die Königsvögel

Ein besonderes Detail des Freißenbütteler Schützenfestes ist die Herstellung der hölzernen Königsvögel. Diese werden von Heinz Kock, Jörg Holljes und Michael Wendler in liebevoller Handarbeit gefertigt und bunt bemalt. Der Rumpf ist traditionell grün, die Krallen schwarz – und jedes Jahr entsteht ein Unikat, das den Wettbewerb prägt.

Geschossen wird mit Luftgewehren aus zehn Metern Entfernung auf dem vereinseigenen Schießstand im Dorfgemeinschaftshaus. Der König der Könige wird hingegen durch Scheibenschießen ermittelt – in diesem Jahr gewann Sven Seedorf diesen Titel.

Ein Fest mit Musik, Gästen und viel Gemeinschaft

Bereits am Freitagabend startete das Fest mit dem traditionellen Abholen des amtierenden Hauptkönigs. Der Spielmannszug des TSV Osterholz‑Scharmbeck begleitete den Umzug mit Marschmusik, und zahlreiche befreundete Vereine – darunter die Teufelsmoorer, die Hamberger und der Scharmbecker Schützenverein – nahmen teil.

Nach der Proklamation am Sonnabend klang der Abend bei Gegrilltem, Salaten und vielen Gesprächen aus. Die Stimmung war ausgelassen, und man merkte deutlich, wie sehr die Menschen in Freißenbüttel ihr Schützenfest schätzen.

Ein Dank an alle Helferinnen und Helfer

Der SSC Freißenbüttel bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben – ob beim Aufbau, beim Schießen, in der Küche, beim Ausschank oder einfach durch ihre Teilnahme. Ohne dieses Engagement wäre ein solches Fest nicht möglich.

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